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Melanie Schlösser
Diplom-Pädagogin · DGSF-zertifizierte Systemische Therapeutin · ADHS-Trainerin für Erwachsene
In meiner Praxis WENDEPUNKT verbinde ich langjährige Erfahrung in Beratung, Therapie und Familienarbeit mit einem besonderen fachlichen Schwerpunkt auf ADHS.
Meine Arbeit richtet sich an Erwachsene, Paare, Eltern, Familien sowie an Arbeits- und Fachkontexte, in denen Belastungen, Konflikte oder wiederkehrende Muster besser verstanden und tragfähiger gestaltet werden sollen.
Wie ich arbeite
Ich arbeite systemisch. Das bedeutet: Ich betrachte Schwierigkeiten nicht isoliert in einer Person, sondern im Zusammenspiel von Beziehungen, Erfahrungen, Anforderungen, Umfeld und innerer Funktionsweise.
Dabei geht es nicht um Schuld oder Bewertung, sondern um Verstehen: Warum entsteht ein bestimmtes Muster? Was hält es aufrecht? Und was kann helfen, damit Veränderung möglich wird?
Gerade bei ADHS ist dieser Blick besonders wichtig. Denn vieles, was im Alltag als Chaos, Widerstand, Unzuverlässigkeit oder Überforderung erscheint, wird erst verständlich, wenn die zugrunde liegende Funktionslogik mitgedacht wird.
So wird aus „Was stimmt hier nicht?“ eher die Frage: „Was wirkt hier zusammen — und was braucht es, damit es besser passen kann?“
Qualifikation
Diplom-Pädagogin
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Systemische Therapeutin (DGSF)
Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
Systemisch-integrative Paar- und Familientherapeutin
WISPO Wiesbaden
Systemische Leitungskraft
WISPO Wiesbaden
ADHS-Trainerin für Erwachsene
nach Lauth & Minsel
Familienmediatorin (bke)
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Langjährige Erfahrung – heute mit klarem ADHS-Schwerpunkt
Seit über 25 Jahren arbeite ich im Bereich der psychosozialen Beratung und systemischen Therapie, insbesondere in der Erziehungs- und Familienberatung.
Durch diese langjährige Arbeit hat sich mein Blick auf Menschen, Beziehungen und belastende Lebenssituationen geschärft und gefestigt. Immer wieder wurde deutlich: Schwierigkeiten entstehen selten nur an einer Stelle, sondern im Zusammenspiel von persönlicher Geschichte, Beziehungsmustern, Anforderungen, Umfeld und verfügbaren Ressourcen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner heutigen Arbeit liegt auf ADHS im Erwachsenen- und Familienkontext sowie auf systemischen Perspektiven in Beziehungen, Familie und Arbeitsleben.
Aus dieser Erfahrung ist ein klarer fachlicher Schwerpunkt entstanden: Menschen dabei zu unterstützen, belastende Zusammenhänge besser zu verstehen und daraus erreichbare, alltagsnahe Wege zu entwickeln.
Mein persönlicher Zugang zu ADHS
Meine intensive Auseinandersetzung mit ADHS hat auch persönliche Wurzeln.
Ich habe erlebt, wie belastend es sein kann, wenn Schwierigkeiten deutlich spürbar sind — ihre Hintergründe jedoch lange unklar bleiben.
Genau an diesem Punkt hätte ich mir damals das gewünscht, was ich heute weitergebe: verständliches Wissen, fachliche Orientierung und eine alltagsnahe Einordnung dessen, was ADHS im Zusammenleben bedeutet.
Wenn verständlich wird, wie neurobiologische Besonderheiten, Anforderungen, Beziehungen und Alltagssituationen zusammenwirken, entsteht ein Wendepunkt im Verstehen.
Der Blick verschiebt sich: weg von Selbstzweifeln – hin zu einem besseren Verständnis der eigenen Funktionsweise, realistischeren Erwartungen, gefestigteren Beziehungen und tragfähigen Wegen für Alltag und Weiterentwicklung.
Dass Verstehen einen solchen Wendepunkt ermöglichen kann, habe ich sowohl persönlich als auch in meiner beruflichen Arbeit immer wieder erfahren. Diese Erfahrung prägt bis heute meine Motivation, Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen auf ihrem Weg zu tragfähiger Veränderung zu begleiten.